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Als Reiter hat man oft auch einen Hund an seiner Seite und was gibt es schöneres, als gemütliche Spazierritte mit unseren beiden Lieblingstieren zu verbringen?

Nichts;-) Genau;-)

 

Trotzdem gibt es auch hier einige Dinge zu beachten! Zuerst einmal die richtige Hunderasse. Zu grosse und somit schwere Hunde tun sich oftmals bei längeren Ausritten mit Tempowechseln sehr schwer. Gerade ein Neufundländer mit seinemd icken schwarzen Pelz möchte ich Sommer lieber eine Stunde auf den kühlen Verandafliesen liegen, als neben Frauchen und dem Pferd eine Stunde durch den Wald zu hecheln!

Auch sehr kleine Hunde sind schwierig! Sie sind zwar meistens voller Elan und Leben (ich halte Terrier *ggg*) und schaffen auch einen mehrstündigen Ritt locker mitzuhalten, aber bei ihnen ist die Gefahr sehr gross, dass sie zwischen die Hufe des Pferdes geraten und gerade kleinere Terrierrassen mit Jagdtrieb sind oftmals schwierig vom Pferd aus zu kontrollieren.

Border Collies oder Hütehunde an sich ist abhängig vom jeweiligen Charakter des Hundes! Ein Hund der wie irr nur ums Pferd rumrennt und nur treiben und hüten will ist sicherlich auch nicht der richtige Ausreitpartner, denn er setzt den Reiter und das Pferd unter Druck! Und es sollte für alle Parteien entspannt ablaufen!

Sehr gut am Pferd machen sich Australian Shepperds und Labrador, sowie Golden Retriever - sofern sie eine gute Grunderziehung genossen haben!

Dies ist das A und O. Die Beschäftigung mit dem Hund! Der Hund soll mich den Menschen als ranghoch akzeptieren und soll mir gehorchen! Das ist besonders wichtig vom Pferd aus, denn wir können nicht so schnell reagieren und agieren im Falle eines Falles!

Deshalb üben wir bereits im Vorfeld mit dem Hund die wichtigsten Kommandos, wie SITZ, PLATZ, BLEIB, HIER und FUSS;-)

Gehorcht der Hund am Boden gut und kennt Pferde bereits wird es Zeit für gemeinsame Spaziergänge mit Pferd und Hund. Dabei gewöhnen sich beide Parteien optimal aneinander...

 

Für den ersten Ausritt, nimmt man am besten noch eine Hilfsperson mit, die zur Not den Hund schnell greifen kann!

Dann machen wir am Anfang langsame Schrittausritte, denn auch unser vierpfötiger Freund muss zuerst einmal die nötige Kondition aufbauen!

Und wenn dann alles passt, dann steht tollen Ritten nichts mehr im Wege!!!

Tanja und die zwei Schwarzweissen

 

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